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Freiburgs Müll bleibt in bewährten Händen – und der Tuniberg bekommt Rückenwind

Foto: Stadt Freiburg
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Freiburgs Müll bleibt in bewährten Händen – und der Tuniberg bekommt Rückenwind

 

In Freiburg bleibt bei der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung alles sauber geregelt: Die Stadt hat das europaweite Ausschreibungsverfahren zur Zukunft der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH, kurz ASF, erfolgreich abgeschlossen. Neuer Partner ist dabei gleichzeitig der alte Bekannte: Remondis bleibt Gesellschafter der ASF und hält weiterhin 47 Prozent der Anteile.

Für die Freiburgerinnen und Freiburger bedeutet das vor allem eines: Die Müllabfuhr kommt weiterhin, die Stadtreinigung läuft weiter und niemand muss seine Mülltonne künftig mit Stadtplan und Kompass an die Straße stellen. Es bleibt also alles zuverlässig wie gewohnt. Auch die hohen sozialen und ökologischen Standards sowie die Servicequalität sollen erhalten bleiben. Besonders wichtig: Die rund 500 Arbeitsplätze bei der ASF sind langfristig gesichert.

Notwendig wurde die Ausschreibung, weil die Zusammenarbeit rechtssicher neu aufgestellt werden musste. Hintergrund sind europäische Wettbewerbsvorgaben für langfristige öffentliche Dienstleistungsverträge. Die Stadt Freiburg hatte deshalb die Anteile und einzelne abfallwirtschaftliche Leistungen europaweit ausgeschrieben.

Ein besonders wichtiger Punkt: Aus dem Verfahren fließen 21 Millionen Euro Einnahmen an die Stadt. Dieses Geld soll vollständig in die neue Verbundschule am Tuniberg investiert werden. Damit landet der Erlös nicht irgendwo im Verwaltungskeller zwischen Aktenordnern und Kaffeemaschine, sondern direkt in Bildung und Zukunft.

Die neue Schule am Tuniberg soll eine dreizügige Gemeinschaftsschule und ein dreizügiges Gymnasium umfassen. Geplant ist Platz für bis zu 1200 Schülerinnen und Schüler. Dazu kommen eine Mensa und eine große Sporthalle. Damit soll der Freiburger Westen gestärkt werden – ebenso wie die Gemeinden am Tuniberg. Gerade bei weiterführenden Schulen werden zusätzliche Plätze dringend gebraucht.

Oberbürgermeister Martin Horn spricht von einem starken und verlässlichen Partner und betont, dass das Verfahren rechtssicher, transparent und wirtschaftlich erfolgreich abgeschlossen wurde. Umwelt- und Schulbürgermeisterin Christine Buchheit hebt vor allem die langfristige Qualität der Abfallentsorgung, ökologische Standards und die Zukunftsfähigkeit der ASF hervor. Remondis überzeugte laut Stadt unter anderem mit Konzepten in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Innovation und Reduktion von Umweltbelastungen.

Auch Remondis selbst sieht die weitere Zusammenarbeit positiv. Das Unternehmen verweist auf die seit mehr als 20 Jahren bewährte Partnerschaft mit Freiburg und bezeichnet die ASF als Beispiel für eine moderne und leistungsfähige kommunale Abfallwirtschaft.

Der neue Bewirtschaftungsvertrag startet am 1. Januar 2027. Damit schafft die Stadt Freiburg langfristige Planungssicherheit – für die Abfallwirtschaft, die Stadtreinigung und gleichzeitig für eine wichtige Investition in die Bildungslandschaft.

Unterm Strich heißt das: Der Müll wird weiter zuverlässig abgeholt, die Straßen bleiben sauber, die ASF bleibt stabil aufgestellt – und am Tuniberg entsteht mit den Einnahmen aus dem Verfahren ein großes Schulprojekt für die Zukunft. Sauber gelöst, würde ich sagen.

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Fr(e)iburger Bobbele Jens

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